Vor dem Jahr 1989, als Westberlin noch nicht Bundeshauptstadt, Ostberlin aber Hauptstadt der DDR war, boomte der Westberliner Immobilienmarkt. Die Mauer begrenzte die Stadtgrenzen und somit auch das Angebot von Grundstücken, die zur Wohnbebauung vorgesehen werden konnten.

Berlin
Foto: Thomas Wolf - www.foto-tw.de

Im öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbau wurden pro Quadratmeter Wohnfläche bis zu 8.000 DM bezahlt. Mit der Öffnung der Grenze stieg die Erwartung in den Immobilienstandorten. Hochrechnungen zufolge sollte die alte und neue Hauptstadt mit Städten wie Paris und London gleichziehen. Viele neue Bauprojekte wurden begonnen, Renovierungen durchgeführt und die Hoffnung auf stark steigende Mieten war euphorisch.

Doch die Erwartungen blieben hinter den tatsächlich erzielbaren Mieten weit zurück. Die Bevölkerungszahl stieg nicht wie erwartet, die Neubauprojekte blieben zum Teil leer oder wenn sie vermietet wurden, gelang dies nur zu geringen Mietpreisen. Berlin entwickelte sich zur Hauptstadt der Transferleistungen. Trotz des Umzuges vieler Bundesbeamter von Bonn nach Berlin fehlte es insbesondere an gewerblichen Arbeitsplätzen. Die Arbeitslosenquote erreichte Höchststände.

Heute, 23 Jahre nach der Wende, boomt Berlin wieder. Nicht überall, aber deutlich spürbar. Die Einwohner- und Touristenzahlen steigen von Jahr zu Jahr, allein im im 1. Halbjahr 2012 kamen 5 Mio. Touristen – die Hotels registrierten 11,3 Mio. Übernachtungen. Ein breites Spektrum an kulturellen Angeboten, guten Restaurants, Investitionen in Sanierungen des vorhandenen Immobilienbestandes sowie die Mischung verschiedenster Kulturen machen Berlin attraktiv.

Die Offenheit Berlins zieht kreative Menschen aus aller Welt wie ein Magnet an. Die Metropole wird bereichert durch die Musik- und Kulturwirtschaft, Mode und Design, Film und Fernsehen, Medien und Kommunikation sowie die Ansiedlung von Technologieunternehmen. Die geringe Bautätigkeit der vergangenen Jahre führt bei der hohen Nachfrage zu deutlich steigenden Miet- und Kaufpreisen. Waren vor fünf Jahren in Berlin-Mitte Eigentumswohnungen noch für 1.000 €/m2 zu haben, bezahlt man heute, falls überhaupt etwas angeboten wird, selten unter 4.000 €/m2.

Auch wenn Deutschland nicht so zentralisiert ausgerichtet ist wie Frankreich mit Paris und Großbritannien mit London sind wir fest davon überzeugt, dass Berlin seine Sonderstellung wieder eingenommen hat und diese auch zukünftig weiter ausbaut.

Wir haben die Entwicklung in den letzten 20 Jahren intensiv erlebt und den Immobilienmarkt aktiv begleitet und verfolgt. Im Herzen der Stadt in Berlin Mitte unterhalten wir unser Büro in der Bergstraße. Wir freuen uns, Ihnen alle Fragen rund um den Standort Berlin zu den Themen Hausverwaltung, Fondsgeschäftsführung, wirtschaftliche Sanierung und zu sonstigen Immobilienangelegenheiten beantworten zu können. Bitte sprechen Sie uns an.


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